GPS in Bolivien

  • So, nach einigem Probieren der erste Versuch. Jetzt muss ich eben noch 100 "Kacheln" erstellen und einpflegen.
    Dürfen diese 100 Kacheln ZUSAMMEN nicht mehr als 3 MB haben?


    [Blockierte Grafik: http://s1.directupload.net/images/130130/6kflooey.jpg]


    Übrigens ist dein Support schon lehrerverdächtig gut!
    Wenn du willst, kannst du uns gerne mal in Bolivien besuchen.
    Gästezimmer haben wir genug.
    Näheres natürlich per PM, wenn du Interesse hast.

  • Zitat von "Oriente"

    Dürfen diese 100 Kacheln ZUSAMMEN nicht mehr als 3 MB haben?


    Na, ihr seid ja schon weit gekommen.
    Es sind 3 MB pro Bild, aber das ist eine Größe welche man bei 1 MegaPixel kaum erreicht.


    Hast Du eigentlich ein Smartphone?

  • Super! Schaut ja beides klasse aus; sowohl die Karte wie auch das Foto. :D


    Auf Dein Angabot komme ich gerne zurück, wenn es mich mal nach Bolivien verschlagen sollte. Vor`m (europäischen) Herbst wird es bei mir aber mit einem längeren Urlaub wohl noch nichts werden.


    Natürlich musst Du jetzt nicht auf Biegen und Brechen gleich 100 Karten erstellen.
    Wie gesagt, meine beschriebene Methode ist auch nicht sonderlich gut dafür geeignet, die Google-Server im großen Stil abzugrabben. Früher ging das mal mit dem von Mike schon erwähntem Mobac, aber irgendwann wollten sich ein paar Leute ganze Länder oder sogar Kontinentw runterziehen, und dann ist das natürlich mal aufgefallen.
    Solange man sich aber an die Regeln des "Fair Use" hält, dürfte das meiner Meinung nach in Ordnung sein.


    Ich wünsch Dir noch viele schöne Ausflüge in der Gegend und bin schon gspannt, wie das dann mit Deinem Oregon klappt.
    Aber ich bin mir sicher, das bekommst du genauso schnell auf die Reihe.
    Und dann kannst Du fleissig Deine Tracks bei OSM einpflegen. Das macht dann auch wieder Spaß, wenn ich mir nach der nächsten Aktualisierung die Karte mit "meinen" eingetragenen Wegen anschauen kann.

  • Und die Strassen sind ungefähr so wie nach dem Chiemsee Reggae Summer...^^


    Sollen sich eigentlich die Kacheln überschneiden? Oder müssen die exakt sein?
    100 Stück brauche ich ja, wenn ich auf die höchstmögliche Terrainauflösung gehe. Die Frage ist, ob das was bringt.


    Das Oregon (ist hier das 450 die richtige Wahl?) bringt mein Sohn erst Anfang März mit. Da habe ich noch einige Zeit, um alles zu verbessern.


    Ist eigentlich ein Händler hier bei den Mods mit dabei? Wenn ja, würde ich den gerne preferieren wegen der Hilfe.
    PM geht auch, wenn man das nicht so öffentlich machen will.

  • Zitat von "Oriente"

    Und die Strassen sind ungefähr so wie nach dem Chiemsee Reggae Summer...^^

    Oh ja, das gibt jedes Jahr immer wieder eine ungeheuere Schlammschlacht.
    Warst Du schon mal dort?



    Zitat von "Oriente"

    Sollen sich eigentlich die Kacheln überschneiden? Oder müssen die exakt sein?

    Optimal wäre es natürlich, wenn die Kacheln direkt aneinanderstossen würden. So auf`s Pixel genau wirst Du das aber nicht hinbekommen. Also lieber etwas mehr überlappen lassen, als später einen Spalt dazwischen zu haben.


    Zitat von "Oriente"

    wenn ich auf die höchstmögliche Terrainauflösung gehe. Die Frage ist, ob das was bringt

    Ich würde vielleicht gar nicht mal zu stark reinzoomen.
    Zum einen bekommst Du mit jeder Stufe, die Du weiter rausgehst, einen deutlich größeren Ausschnitt abgedeckt.
    Zum anderen enthält die Terrain-Karte auch Höhenlinien. Wenn die zu scharf dargestellt werden, könnten sie sich unter Umständen mit den Höhenlinien der OSM-Karte "beissen".
    Ich glaube dass es besser ausschaut, wenn die Terrain-Höhenlinien etwas diffuser gezeichnet werden. Musst du aber selber ausprobieren, was Dir besser gefällt.



    Zitat

    Das Oregon (ist hier das 450 die richtige Wahl?)

    Da bin ich mir ziemlich sicher.
    Wenn ich mir heute ein neues Gerät kaufen wollte, wäre das auch mein Favorit.

  • zehmal waren wir schon auf dem CRS und achtmal davon sind wir beinahe abgesoffen...^^.
    Das mit den Karten aneinander fügen wird ja richtige Photoshop-Schwerarbeit. Aber du hast recht mit den Höhenlinien. In einem Versuch hatte ich das mal und das sah nicht gut aus.
    Aber kann ich das so machen, dass ich die Karten so ungefähr aus dem GPS Trackmaker rausmache, dann in Photoshop richtig beschneide (ohne zu skalieren) damit sie pixelgenau neben- und übereinander passen?
    Stimmt dann die Map1.kml noch?
    Wo würdest du dir heute das Oregon 450 kaufen?

  • Scheint wirklich so, als hätten die beim Reggae-Fetival immer das schlechte Wetter mitgepachtet.
    Habt Ihr früher in der Nähe gewohnt, oder seid Ihr immer von weiter her angereist?


    Das Beschneiden der Bilder wird wahrscheinlich danebengehen; dann passt die Kalibrierung nicht mehr.
    Du kannst Dir so eine KML auch mal anschauen. Das ist eigentlich eine XML-Datei, die man mit einem normalen Texteditor lesen kann.
    Eine KMZ lässt sich übrigens mit einem Entpacker (winZip, 7Zip o.ä.) auch wieder zerlegen (in diesem Fall in eine doc.kml und einen Ordner "files", wo das JPG drin ist).
    In der KML gibt es eine "LatLongBox". In dieser werden die Bildränder geographisch festgelegt. Wenn Du jetzt am Rand was wegschneidest, wird der Bildrand trotzdem zu dieser Position gezerrt.


    Der TrackMaker öffnet das Google-Fenster aber wieder mit der letzten Ansicht. Wenn Du Dir einen markanten Punkt z.B. in der rechten oberen Ecke suchtst und ihn für das nächste Bild in die linke obere Ecke schiebst, lassen sich die Überschneidungen relativ gering halten.


    Ich bin auch noch am Schauen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, alle Kacheln wieder zu einer großen Karte zusammenzufügen und dann z.B. mit OkMap daraus für die 1024x1024-Pixel-Grenze optimierte Kacheln (paasgenau) nochmal neu berechnen zu lassen. So recht weit bin ich da aber noch nicht.


    Ein Garmin-gerät würde ich wahrscheinlich schon bei einem Händler in der Nähe kaufen. Wenn ich in`s Inntal fahre, komme ich meistens an einem Radgeschäft vorbei, das auch Garmins verkauft. Das macht mir einen recht sympathischen Eindruck; habe dort auch schon mal Handschuhe und ein paar Radlflicken gekauft. Die Frau des Inhabers ist bei Fragen rund um GPS recht fit; die schreibt auch die Red Bike-Bücher.
    Wahrscheinlich würde ich es mir dort holen, ausser ich finde z.B. bei ebay billig ein gebrauchtes.

  • Wir haben im Altmühltal gewohnt. Die Anreise war immer verkraftbar.
    Aber es hat sich immer gelohnt.


    Das mit den Karten habe ich gerade gemerkt, als ich mir die im Photoshop gerade alle perfekt zurecht geschnitten hatte. Eine Mörderarbeit und alles für die Katz.


    Also diese Möglichkeit, eine große Karte zusammen zu basteln und sie dann in perfekte 1024x1024 Pixel Karten zu bringen wäre mir auch am liebsten.
    Das mi dem Bildrand links oben und dann immer wieder hinziehen ist viel zu ungenau. Und bei 3 Karten quer und 5 Karten vertikal, also 15 Karten gesamt, ist die Fehlerquote viel zu hoch.


    Im Photoshop mache ich dann immer noch die Strassen-, Orts-, Flussbezeichnungen und Ähnliches heraus, um nur noch die Schummerkarte zu haben.
    Bei 1:1km sieht man die Höhenlinien der Karte nicht mehr so stark. Ist m.E. die beste Einstellung für den Schummerhintergrund. Höhenlinien im Photoshop zu entfernen war mir dann doch etwas zu mühselig...^^

  • So, hab gerade noch Karten gebastelt und wollte mich noch schnell heute melden.
    Ist zwar nur ein Ausschnitt (deshalb sind die Randkacheln auch geringfügig kleiner), aber wie gefällt Dir das hier? Soweit ich gesehen habe, mit (so gut wie) keiner Überlappung, sondern Stoß auf Stoß.



    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage012_1.jpg]


    Allerdings brauchen wir dazu noch eine handvoll zusätzlicher Programme:
    - OKmap
    - Img2ozf (alte Version!)
    - QLandkarte GT


    Vielleicht geht`s aber doch noch einfacher.

  • Ja ja, reib`s uns nur unter die Nase.
    Hier war es um 12 Uhr mittags auch nicht besonders hell, es regnet und draussen ist es ungemütlich. Temperatur weiß ich nicht (für Anfang Februar eigentlich zu warm).
    P.S.: Jetzt am abend wird aus dem Regen doch allmählich Schnee, wie es sich für diese Jahreszeit gehört.



    Inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden, wie sich das "Abfotogrfieren" im TrackMaker etwas beschleunigen lässt:
    Du erstellst das erste Bild und speicherst es ab. Dabei entsteht die Map1.kml und ein GoogleMap1.bmp.
    Beim nächsten Start des Trackmakers öffnest Du die Map1.kml; das erste Bild wird schon mal angezeigt. Dieses schiebst Du jetzt an eine Fensterkante und gehst auf die gewünschte Zoomstufe. Den Maßsstabsbalken kann man sich mit "View => Scale" einblenden lassen. Ich würde den vielleicht auf 2 oder 3 km einstellen. Dann erst das nächste Bild transferieren.
    Wenn Du im Vollbildmodus arbeitest, brauchst Du nur einmal mit der Maus nach rechts oben fahren und kannst 2x auf das Schließen-Kreuz drücken. Beim ersten Klick verschwindet das Google-Fenster, beim zweiten Klick soll der Trackmaker geschlossen werden. Davor wirst Du aber gefragt, ob du die Datei speichern willst; "Ja" ist voreingestellt und braucht nur mit Return bestätigt werden.
    Das geht dann sehr flott: Maus nach rechts oben - Klick - Klick - Return.
    Das Schöne daran: Jetzt wird eine zusätzliche GoogleMap2.bmp erstellt. Man muss also nichts mehr umbenennen, damit nicht die GoogleMap1.bmp ständig neu überschrieben wird. Die Map1.kml wird in einer neuen Fassung gespeichert, die jetzt die Kalibrierung für beide Bilder enthält.
    Dann wieder Trackmaker starten, die (aktualisierte) Map1.kml öffnen und weitermachen.
    Damit kann man auch viele Bilder relativ schnell aneinanderhängen. Du brauchst nicht sonderlich exakt arbeiten; Hauptsache, die Bilder überlappen sich ein bisschen. Je weniger Überlappung, umso weniger Bilder musst Du aber natürlich machen (du kannst übrigens gleich ein paar mehr als 100 machen; schließlich fällt an den Ränder ein Abschnitt an und die Kacheln werden später optimiert). Wenn man es geschickt anstellt und man sich z.B. von oben nach unten vorarbeitet, kann man mit dem nächsten Bild den Google-Schriftzug am unteren Rand gleich verdecken.


    Als nächstes brauchen wir ein Programm, mit dem sich die KML-Daten in ein Format bringen lasse, aus dem wir dann eine Gesamtkarte erstellen können.
    Das einzige, das mir dazu einfällt, ist OkMap. Hier installierst du die "GPS Mapping software" und bei Bedarf das Handbuch; den Map Converter gibt es zwar extra, ist aber in der Software schon drin.
    Eigentlich sollte OkMap auch das TrackMaker-Format *.gtm lesen können. Du kannst es ja mal probieren; bei mir kam immer eine Fehlermeldungs wegen negativer Werte. Sollte das funktionieren, würde das die Sache vielleicht beschleunigen.
    Angeblich soll man sich mit OkMap auch gleich die Karten von GoogleMaps holen können; das habe ich bisher auch noch nicht geschafft (dann könnte man sich evtl. den TrackMaker komplett sparen).
    Dummerweise kann OkMap nur immer eine einzige Karte bearbeiten. Du musst jetzt also 100x (oder wie viele Kacheln Du halt hast) den gleichen Vorgang wiederholen. Geht aber realtiv schnell; für 28 Kacheln habe ich (geschätzt) ca. 10-15 Minuten gebraucht.


    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage189_1.jpg]


    Beim Öffnen der Map1.kml kommt die Abfrage, welches der (100) Bitmaps geöffnet werden soll. Wir gehen natürlich schön der Reihe nach vor und wählen die voreingestellte Nr. 1. Keine Angst, wenn auf der Karte links oben ein rotes Kreuz erscheint. Keine Ahnung was das zu bedeuten hat; stört aber nicht weiter. Dann klickst Du auf "Karte speichern". Hier musst Du jetzt immer einen neuen Dateinamen vergeben; sinvollerweise einfach durchnummerieren. Als Ausgabeformat wählst Du "OziExplorer (*.map)". Leider musst Du das jedesmal wieder neu einstellen. Übrigens verwendet auch der GPS Track Maker die Endung ".map"; das hat damit aber nichts zu tun. Also aufpassen, dass es hier nicht zu Verwechslungen kommt.
    Du bekommst dann also eine 1.map. Zusammen mit dem GoogleMaps1.bmp bilden die ein neues "Ozi-Päärchen"; die map-Datei kalibriert das Bitmap für den OziExplorer. Den brauchen wir zwar nicht, aber das Format können wir weiterverwenden.


    Wenn Du zu allen Bitmaps die entsprechende map-datei erzeugt hast, verwenden wir statt dessen die Basisversion von Compe GPS Land.
    Auf die Idee bin ich gekommen, nachdem ich in der Versionshistorie von OkMaps das gelesen habe:

    Zitat

    Changes since version 10.8.4


    * Save map in OziExplorer format: Fix an issue so map can be opened by CompeGps.

    .
    Allerdings habe ich ewig gebraucht, um diese Software zu installieren; mein Firefox kommt mit deren Webseite (auf die ständig zugegriffen wird) irgendwie nicht zurecht.
    Falls es bei Dir klappen sollte:
    Der Fleckerlteppich sollte dann so ähnlich ausschauen:


    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage190_1.jpg]


    Im Hauptfenster gibt es über der Karte eine Schaltfläche "Auswahlmodus aktivieren". Damit ziehst Du ein möglichst großes Rechteck über die Karte, so dass nur die überstehenden Streifen abgeschnitten werden. Dann erscheint ein Fenster und Du wählst die mitllere Option "Erstelle eine neue Karte für dieses Gebiet". Jetzt haben wir schon fast eine fertige Gesamtkarte, wir müssen sie nur noch im Format "Bitmaps (*ECW)" speichern.



    Zurück in OkMap:
    Hier öffnest Du nicht gleich die Karte mit der Schaltfläche von vorhin, sondern wählst erst "Dienstprogramme => Karten Kacheln / Garmin Custom maps". Das ist der oben bereits erwähnte Map Converter. Im Kartenfenster erscheint ein neuer Reiter, und in diesem hast Du nochmal eine neue Öffnen-Schaltfläche, mit der Du die ECW-Datei auswählst.
    Jetzt bekommst du noch eine Meldung, dass die Projektion unbekannt ist. Woher das "Geographic" kommt ist mir auch schleierhaft, aber egal: Laut dieser Karte müsste es sich größtenteils um den UTM-Streifen 20 handeln; Du wählst also statt "Eigene Projektion" aus der Liste "WGS 84 / UTM zone 20S" aus.
    Als Ausgabeformat KMZ / JPG auswählen; den Zeichnungslevel könntest Du noch gleich auf einen Wert unter 50 einstellen. Bei den restlichen Bildeinstellungen kennst Du Dich bestimmt besser aus als ich. Mit Klick auf den Zauberstab werden die Kacheln für die Garmin Custom Maps optimiert, mit dem blauen Dreieck wird der Vorgang gestartet.


    OkMaps nutzt die komplette Karte aus und verteilt die Kacheln dann gleichmäßig. Hört sich zunächst nicht schlecht an. Wenn Du allerdings eine Karte mit z.B. 1026x1026 Pixeln (statt 1024x1024) hast, verbrät Dir das Programm gnadenlos 4 Kacheln zu jeweils 513x513 Pixeln. Die 2 Pixel in der Höhe und Breite lassen sich nicht wegschneiden.
    QLandkarte GT geht einen anderen Weg: Hier wird immer die maximale Kachelgröße ausgenutzt (bis auf ein paar Rundungsfehler die an den Rändern entstehen können oder wenn eine rotierte Karte gedreht werden muss). Dafür hast Du an den Rändern aber etwas mehr Verschnitt oder musst halb gefüllte Kacheln in Kauf nehmen.


    Das wir aber wahrscheinlich etwas komplizierter. Wenn Du willst beschreibe ich das morgen noch genauer. Hier mal der grobe Ablauf, vielleicht kommst du selber schon weiter:
    - Die OziExplorer-Dateien aus OkMap kann QLktGT noch nicht lesen, die müssen wir erst in`s ozf2 oder ozf3-Format (alte Version) bringen. Dazu würde ich img2ozf 3.00 verwenden (ist schöner zu bedienen als die 2.08er)
    - QLandkarte GT installieren: http://sourceforge.net/projects/qlandkartegt/
    - Mit "Karte => Karte bearbeiten/ erzeugen => Erzeuge Kartensammlung aus vorliegenden GeoTiff-Dateien" erst eine .qmap-Datei anlegen, in Schritt 2 die ganzen ozf3-Karten öffnen und als Sammlung speichern. Englische Anleitung siehe hier unter "Loading maps..." :
    - mit "Karte => Kartenausschnit wählen" den zu exportierenden Bereich auswählen
    - "Karte exportieren" ganz links unten, Ausgabeformat "Garmin Custom Map"



    Im Vergleich: links OkMap, rechts QLandkarte GT:


    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage_25.jpg]



    Die eingefleichten Kartenfreaks werden sich über diese Verrenkungen wahrscheinlich krumm und bucklig lachen. Wer ein paar hundert Dollar für QuoVadis oder GlobalMapper übrig hat, tut sich natürlich leichter.

  • Puh, dann lege ich mal lanngsam aber richtig los.
    Das wird jetzt erst mal ein wenig dauern, bis ich wieder Vollzug melden kann.
    Sind ja doch eine ganze Menge Schritte, die jetzt anfallen.


    Das Ergebnis wird aber alle Anstrengungen wert sein.


    Habe mich übrigens schon bei OSM angemeldet und werde dann auch drangehen, dort mitzuarbeiten.
    Darauf freue ich mich auch schon sehr.
    Die Grundidee von OSM und ähnlichen Projekten ist einfach die richtige.

  • Guten Morgen :wink: .


    Ja, die Größe der Bilder ist vorerst egal. Je größer, umso weniger Bilder musst du machen. Hauptsache ist, dass Du die Auflösung und Größe so belässt, wie sie Dir der Trackmaker erzeugt.
    Wir setzen die Einzelbildchen dann eh zu einer Gesamtkarte (mit von mir aus 10.000x10.000 Pixeln) zusammen und zerschneiden sie dann neu in passgerechte Stücke.


    Meine ECW-Karte im OkMap-Screenshot von oben hat 6336x3914 Pixel.
    Was ich mit dem Vergleich verdeutlichen wollte: Mit QLandkarte GT könnte man 6x3 CustomMap-Kacheln zu je 1024x1024 Pixel daraus erzuegen. Damit wird das Garmin-Limit optimal ausgenutzt, allerdings hat man am Rand einen mehr oder weniger großen "Abfall". Es werden nur 6144x3072 Pixel verwertet.
    OkMaps erstellt 7x4 Kacheln zu je 905x973 Pixeln und nutzt damit fast das komplette Kartenbild aus (in der Breite: 7 Kacheln zu je 905 Pixel=6335 Pixel von 6336; in der Höhe: 4 Kacheln zu je 973 Pixel=3892 von 3914 Pixeln). Allerdings halt zu dem Preis, dass mehr Kacheln verbraucht werden.


    Bei QLktGT hättest Du den Vorteil, dass Du Dir die Kacheln selber aussuchen kannst. Statt eine CustomMap mit 100 Kacheln auf einmal zu erstellen (was unter Umständen in BaseCamp und auf dem Oregon zu einem zähen Scrioll- und Zoomverhalten führen könnte) kann man z.B. 5 CustomMaps zu je 20 Kacheln erzeugen. Das geht auch später noch; die erzeugt qmap-Kartensammlung lässt sich jederzeit erweitern.

  • Sorry wenn ich jetzt nicht den ganzen Thread durchlese. Aber geht es hier um eine Onlinekarte? Die kann man auch gleich in QLGT verwursteln. Bei TMS Karten benötigt man den URL und muss die Kachelindizes mit Platzhaltern ersetzen. Bei WMS Karten muss man eine kleine XML Datei schreiben, die die Karte definiert. Bei konkreten Beispielen helfe ich gerne.


    Ist die Karte erstmal in QLGT eingebunden, kann man sie online ansehen und auch in einem begrenzten Maße exportieren. Um übermäßiger Gier und damit dem Missbrauch von Online Karten vorzubeugen, muss man in QLGT das gesamte Gebiet, das man exportieren will, auf den Zoomlevel, den man exportieren will, zuvor ansehen, damit die Kacheln im Cache liegen. Klingt jetzt erstmal nicht so dramatisch, man merkt aber recht schnell, wenn man es übertrieben hat ;)


    Liegen alle Levels die man exportieren will im Cache, kann man die Karte als GeoTiff, Garmin Custom Map oder Garmin BirdsEye exportieren (und auch für Magellan oder ComprGPS Geräte). Um BirdsEye zu benutzen zu können muss man entweder einen BirdsEye Konto bei Garmin missbrauchen, oder die Firmware vom Gerät patchen. BirdsEye hat den Vorteil, dass es nur auf 55000 Kacheln bzw 4GB Größe limitiert ist. Außerdem kann es bis zu 5 Kartenebenen verwalten, d.h. man kann bis zu 5 Karten mit verschiedenem Maßstab übereinander legen.


    nur so meine 5 Cent

  • Eigentlich geht es hier um die PC Vorbereitung einer Karte, die später in genau dieser Form auf das Garmin Oregon 450 geladen werden kann. Da es sich um ein relativ genau definiertes Gebiet von ca. 70 x 50km handelt, in der sich auch unser Haus befindet, lohnt sich dieser Aufwand.

  • Das ist schon klar :) Aber der hier besprochene Aufwand kommt mir doch sehr hoch vor. Und gerade für diesen Fall, einen bescheidenden Ausschnitt von einer Online Karte auf das Gerät zu bekommen, bietet QLGT alles an. Ich habe beim Überfliegen des Threads nur noch nicht herausgefunden um welche Karte es sich handelt.

  • Hallo Oliver,


    schön, dass uns jetzt ein Profi zur Seite steht!


    Das mit dem Cache habe ich mit zwischenzeitlich auch schon mal überlegt, bisher bin ich aber nie zu befriedigenden Ergebnissen gekommen.
    Damit könnte man sich den ganzen Software-Fuhrpark sparen.
    Auf Grund Deiner Hinweise habe ich jetzt ein Bisschen rumexperimentiert und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass man
    - den Cache auf 1 GB raufschrauben kann- bringt das was?
    - es wahrscheinlich nicht schaden könnte, den Cache vor dem "Abgrasen" zu leeren
    Die Karte abzufahren, macht natürlich schon auch ein gutes Stück Arbeit. Dazu braucht es wahrscheinlich auch einfach etwas Übung und Erfahrung.
    Vielleicht könntest Du dazu noch ein paar Hinweise geben. Wäre eine feine Sache, wenn sich das so einfach lösen ließe.
    Wahrscheinlich hätte ich mir die letzten 5 oder 6 Beiträge sparen können.


    Es handelt sich um die ganz normale Terrain-Karte; ich hoffe, die Syntax stimmt:
    [code:1]http://mt1.google.com/vt/lyrs=t&x=%2&y=%3&z=%1[/code:1]
    Im Vergleich zur OSM-Karte ist mir ein Versatz aufgefallen; sind doch meist so um die 100 m Differenz:


    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage01_21.jpg]


    Lässt sich die Online-Karte gleich irgendwie verschieben, oder macht man das besser nachher mit "Versatz der Datei abgleichen"? Vorausgesetzt natürlich, die Vektorkarte wäre die genauere.


    Ausserdem hatte ich noch ein anderes Problem: Ich habe aus den Ozi-Files eine Kartensammlung erstellt und dann eigentlich schon ein rechteckiges Gebiet komplett markiert, um daraus eine KMZ zu erzeugen. Am rechten unteren Rand fehlen mir aber immer 2 oder 3 Kacheln. Weisst Du, woran das liegt?
    Wenn die Kartensammlung erstmal als GeoTiff exportiere und dann daraus die CustomMap erstelle, klappt das einwandfrei.


    [Blockierte Grafik: http://www.gps-forum.net/userpix/5685_zwischenablage011_1.jpg]