Beiträge von kiozen

    Die neueren Geräte haben eigentlich einen ausreichenden GPS Empfänger. Ich habe zum Beispiel ein S5mini. Mit Locus und offline Karten konnte ich überall mal kurz nach dem Weg schauen. Und so wie Du das beschreibst reicht das wohl auch.


    Sicher auf meinen Gebirgstouren verlasse ich mich hauptsächlich auf mein Garmin (64s). Das hat aber ganz andere Gründe:


    1) Ich lege großen Wert auf eine genauen Aufzeichnung. Die Genauigkeit bei weniger idealen Empfangsbedingungen ist mit so einem Gerät tatsächlich besser (wenn auch zur Wegfindung selten nötig) Zudem hat das S5mini keinen barometrischen Sensor der bei der Akkumulation der Höhenmeter wichtig ist.


    2) Ich benötige bei den Touren eine Laufzeit von 10-12h. Und für den Winter Batterien, die auch bei Kälte funktionieren.


    3) Ich benötige ein Display, das auch bei grellem Licht im Schnee mit einer starken Sonnenbrille zu lesen ist.


    4) Mit schmutzigen Fingern (vom Klettern) oder Handschuhen ist ein Touchscreen weniger geeignet.


    Das ist aber für "Ich fahr ... bald in den Urlaub und ... wollte eine Wandertour machen. " sicher alles nicht relevant.

    Zitat von "Mark2507"

    Ich fahr mit meiner Freundin bald in den Urlaub und wir wollte eine Wandertour machen. Hab gesehen das es Wandernavis gibt. Kennt sich damit jemand zufällig aus? :)
    Über nützliche Tips bin ich sehr dankbar! :)


    Smartphone benutzen? Für vieles reicht das. Outdoor GPS Geräte werden erst interessant wenn man an die Grenzen von einem Smartphone kommt (Robustheit, Laufzeit, Bildschirmhelligkeit, Redundanz zum Smartphone etc.). Bei den meisten Wanderungen ist das alles kein Thema.

    Zitat von "bovenden"

    eine Frage an die Expertenrunde.


    SOLLEN ODER IST ES EMPFEHLENSWERT,
    immer die gleiche Karte ( OSM Freizeitkarte Deu.) auf SD / Gerät und Basecamp zu benutzen,bzw auch die gleiche Version?
    ist es entscheidend bei der Routingfunktion ?


    Ja, wenn Routen fehlerfrei von Basecamp ins Gerät übertragen werden sollen, dann muss die Route auf dem gleichen Datensatz in Basecamp erstellt werden wie auf dem Gerät vorhanden.


    Für alles andere ist es nicht so wichtig.

    Zitat von "TiOs"


    Klar hat das eine touch und das andere nicht, aber braucht man das?


    Solange das Wetter schön ist, hat man mit einem Touch viel Spaß. Bei schlechtem Wetter (Regen, Schnee, Kälte, Wind) weiß man Tasten zu schätzen.


    Zitat von "TiOs"


    Wie sieht es mit der kompatibilität zum Samsung S5 aus?


    Mit meinem S5mini und 64er habe ich bisher keinen großen Nährwert feststellen können. Außer das Garmin gerne hätte, dass ich bei ihnen einen Account öffne, damit Garmin auswerten kann, was ich mache, war nichts interessantes dabei. Allerdings soll ja Funktion vom weggefallenen Basecamp für IOS in die anderen Tools fließen. Kommt vielleicht noch was.


    Die 6Xer Serie richtet sich vor allem an Bergsteiger, die auch mal bei widrigen Umständen unterwegs sind. Inzwischen alles etwas altbacken. Die wichtigsten Dinge funktionieren.


    Das eTrex ist bunter, vom Konzept neu. Der Touch dürfte die Smartphonefreunde ansprechen. Also als Gerät eher für die breite Masse geeignet.

    Bist Du dir sicher, dass es nur 46 Punkte sind? Keiner doppelt. Plus dem deines aktuellen Standortes? Ich meine mich auch zu erinnern, dass es zusätzlich ein Limit von 250 Routenpunkten insgesamt gibt.


    Ich würde die Punkte auch weiter reduzieren. Oft reichen schon 5-10 Punkte, um die gleiche Route wie im Track zu bekommen. Wichtig ist übrigens, dass in Basecamp exakt die selbe Karte verwendet wird, wie im Gerät.


    Die ganze Sache funktioniert übrigens nicht für beliebig lange Strecken. Da scheint es auch noch eine Grenze für die Punkte, die die Strecke zwischen den eigentlichen Routenpunkten definieren, zu geben. Wo die genau liegt, ist nicht bekannt. Tagestouren sollten aber in der Regel ok sein.

    Bei Garmin gibt es keine wirkliche Tracknavigation. Der Hersteller setzt auf das Routing. Solange man sich auf Wegen befindet, kann man das auch machen. Routing hat den Vorteil, dass es eindeutige Abbiegehinweise gibt.


    Allerdings ist die Route bei Freizeitaktivitäten nicht so einfach zu berechnen wie im Auto. Wenn man bei Garmin die kommerziellen Karten verwendet, dann gibt es eine Auswahl für Fußgänger und Rad, bzw für schwer und leicht. Ob das immer zu dem gewünschten Weg führt? Das muss jeder selber entscheiden.


    Mit der Garmin Software Basecamp kann man auch Routen manuell am Pc definieren und diese übertragen. Dazu gibt es reichlich Threads im Internet. Einfach ist das allerdings nicht. Aber wenn man sich reinfuchst geht es.

    TwoNav kann einen Track als Navigationsline benützen und auch Pfeile entlang der Linie anzeigen. Zudem können Wegepunkte mit in den Track integriert werden. Bei Annäherung an diese Punkte kann ein Alarm ausgelöst werden und z.B. ein Bild, das mit dem Wegepunkt verknüpft ist angezeigt werden. So ein Track wird dann als Roadbook bezeichnet.


    Entfernt man sich zu weit vom Track ertönt auch ein Alarm. Die Navigation fängt sich immer wieder am nächsten Trackpunkt. D.h. es kann schon mal vorkommen, dass man eine Rundtour von hinten anfängt.


    Grundsätzlich kann man die Tracknavigation in TwoNav als vorbildlich bezeichnen. Der Preis: Viele Möglichkeiten zum Einstellen. Wer es lieber einfach hat wird nicht glücklich. Und so schön das Roadbook auch ist. Es erfordert etwas Zeit in der Vorbereitung, die man dann oft doch nicht bereit ist zu spendieren. Und es ist nicht kostenfrei.

    Auf dem Gerät ist nur eine rudimentäre Basiskarte vorhanden.


    Kommerzielle Karten werden entweder auf einer SD Karte verkauft, oder als DVD. Wenn die Karte auf einer SD Karte verkauft wurde, ist sie an diese gebunden. D.h. Du kannst Die Karte in anderen Geräten benutzen. Ist die SD Karte kaputt ist auch die Karte futsch. Die DVD Version muss registriert werden und ist an das Gerät gebunden.


    Du kannst aber auch freie Karten verwenden. Die kannst Du im internen Speicher ablegen oder auf eine eigne SD Karte.

    Zitat von "jardiM"

    wollte mir jetzt auch nicht direkt das 60er kaufen, aber ich denke ein produkt aus der GPSmap serie wird es denke ich. letzte fragen dazu:
    welcher shop ist empfehlenswert (günstig, vertrauenswürdig, guter service) und gibt es unterschiede bei der ausstattung der einzelnen geräte? also ist eine tasche dabei, schützhülle oder was weiß ich


    Also ich kaufe gerne bei Navifuture. Die Preise sind ok, wenn auch nicht immer die billigsten. Dafür ist der Inhaber sehr engagiert, wenn es mal darauf ankommt. Anderseits ist an so einem Gerät nichts besonders. Das kann man überall kaufen.


    Es gibt immer mal wieder Bundles, also Gerät und Karte. Wenn man preiswert an die Karte herankommen will, ist das bestimmt interessant. Das Gerät selber gibt es in verschiedenen Konfigurationen. Wobei die "s" Variante aus meiner Sicht die Vernünftigste ist.


    Schutzhülle nervt nur. Kauf eine passende Displayshutzfolie dazu. Dem Gerät liegt ein Karabiner bei, um es am Rucksack zu befestigen. Wem das zu sehr schlackert, der kann auch noch die Kletthalterung bestellen.


    Garmin hat angekündigt ab dem 15 Oktober die Preise zu erhöhen:


    http://www.pocketnavigation.de…eise-fuer-viele-produkte/


    In wie weit die Händler das weitergeben werden, kann niemand sagen.

    Das 60er ist hoffnungslos veraltet. Der Datenaustausch ist proprietär. Die Kartenverwaltung umständlich. Ich würde es mir nicht mehr antun. Das 64er ist das aktuelle Modell. Dafür gibt es auch noch vereinzelt Firmware Updates.


    Und Garmin ist nicht umsonst Platzhirsch. Die machen nicht alles richtig, aber immer noch weniger falsch als die anderen. Befriedigend ist wohl die angebrachte Note. Und damit ist Garmin Klassenprimus. Dicht gefolgt von CompeGPS. Hersteller wie Lowrance oder Magellan sind am Markt wegen "magelhaft" verschwunden.


    Für die meisten reicht heute ein Smartphone. Softwaretechnische Innovation findet dort statt. Für den sonntäglichen Ausflug mit GeoCaching reicht das auch. Interessant werden die reinen Outdoor GPS Geräte erst, wenn es auf Zuverlässigkeit, lange Laufzeit, Redundanz von Navigation und Notruf und Wetterbeständigkeit wirklich ankommt.

    Stimmt, kapazitive Touchscreens sind im schlechten Wetter nicht so prickelnd. Hier sind Tasten besser. Nur gibt es leider kaum Geräte die rein über Tasten zu bedienen sind. Von Garmin gibt es die GPSMap Serie, Compe hatte das Aventura (welches abgekündigt ist). Und eben das Active 12 von Satmap.


    Das Active12 ist eigentlich ein interessantes Gerät, wenn Satmap nicht so eine engstirnige Datenpolitik verfolgen würde. Die Karten haben ein rigides DRM. Eigene Karten sind nur zu unverschämten Preisen auf die SD Karte zu bekommen. Also frisst man entweder das hochpreisige und teilweise nicht besonders gute Kartenmaterial, oder man lässt es bleiben. Genauso ist der Datenaustausch proprietär. Einfach eine GPX Datei auf dem Gerät ablegen ist nicht. Satsync muss benutzt werden. Wer sich abseits von Windows bewegt hat Pech.


    Die Geräte der GPSMap Serie (früher das 60CSx, dann das 62s und heute das 64s) habe ich selber alle im Gebrauch (gehabt). Der Empfang ist sehr gut, robust sind die Geräte auch, die Laufzeit ist mit 12-15h in Ordnung. Das Display ist auch im Winter mit Schnee, strahlendem Sonnenschein und Sonnenbrille ablesbar. Karten, kommerzielle und kostenlose, gibt es wie Sand am Meer. Eigene topographische Rasterkarten sind möglich.


    Die Firmware ist teilweise reichlich verkorkst. Gerade im Bereich des Tripcomputers und der Auswertung schlampig programmiert. Eine Tracknaviagtion gibt es nicht. Garmin setzt auf das Routing. Solange Wege vorhanden sind funktioniert das auch. Wer einfach nur die Grundfunktionen zur Orientierung (Position auf der Karte, Höhe und Höhenprofil) sucht wird aber glücklich. Auch mit Handschuhen.


    Das "Robust" beschränkt sich leider nur auf den von Garmin zugestandenen Lebenszyklus von ca 4 Jahren. Danach löst sich die viel zu dünne Gummierung in Matsch auf. Da diese leider auch den Power-Schalter abdeckt ist das Gerät dann nicht mehr wasserdicht. Gut ein Paar Bergschuhe kostet genauso viel und hält ähnlich lange. Nur schmerzt es schon ein technisch einwandfreies Gerät wegen so einem Mist in den Ruhestand zu schicken.


    Trotzdem gibt es für mich zum GPSMap keine wirkliche Alternative. Und ich suche schon seit Jahren und habe einiges an anderen Geräten im Schrank liegen. Schön wäre es, aber wenn die Sicht unter 50m fällt, Wind und Schnee einem zusetzen, dann haben mich meine GPSMaps nie im Stich gelassen. Nicht zuletzt weil man dort auch Lithiumbatterien einsetzten kann, deren Kapazität bei Kälte nicht gleich komplett zusammenbricht.


    Da die neueren Garmins alle wie ein USB Stick an den PC angeschlossen werden können und der Datenaustausch über GPX Dateien statt findet, kannst Du auf dem PC alles benutzen. Garmin bietet über seine Karten finanziert Basecamp umsonst an. Das macht nicht alle glücklich. Deswegen gibt es andere kommerzielle Produkte. Oder auch kostenlose Lösungen wie Onlineportale oder OpenSource Software. Im schlimmsten Fall kopierst Du die GPX Dateien mit der Hand. Du wirst auf jeden Fall was passendes finden.


    Die Unterstützung der einzelnen Navigationssysteme ist nebensächlich. Ob nun Navstar+Glonass oder nur Navstar... die Geräte haben eine Genauigkeit von ca 5-10m bei gutem Empfang. Wichtiger ist eine Antenne, die nicht total verkorkst im Gehäuse untergebracht ist. Und dass das Gerät mit Sicht auf den Himmel getragen wird. An der Schulter ist zum Beispiel ein guter Platz.

    Den Code bitte ein eine Datei mit dem Namen "Google.tms" kopieren und dann mit QLGT als Karte laden


    [code:1]
    <TMS>
    <Title>Google</Title>
    <MinZoomLevel>1</MinZoomLevel>
    <MaxZoomLevel>22</MaxZoomLevel>
    <Layer idx="0">
    <Title>Google</Title>

    <ServerUrl>http://khm0.googleapis.com/kh?…mp;x=%2&amp;y=%3&amp;z=%1</ServerUrl>


    <MinZoomLevel>1</MinZoomLevel>
    <MaxZoomLevel>22</MaxZoomLevel>
    </Layer>
    <Copyright>Google</Copyright>
    </TMS>
    [/code:1]


    Ich würde allerdings, wie Anton schon vorgeschalgen hat, langsam auf QMapShack wechseln. Da solte es auch für Linux inzwischen bei allen Distributionen eine Installation geben.

    Einfach auf den Track doppelklicken, damit das Fenster mit den ganzen Informationen dazu aufgeht. Und dann den Namen ändern. Danach alles wieder als GPX exportieren.


    Und so ähnlich geht es auch mit allen anderen Programmen.

    12h bei 1900mAh sind aus meiner Sicht sehr gut. Sehe das mal im Vergleich zu einem Smartphone (z.B. S5mini, Flugzeugmode, GPS, Locus: max 10h) oder Geräten andere Hersteller: z.B. Magellan 610 max 8h, Sportiva max 12h.


    Zu empfehlen sind Eneloop Akkus mit 2000 bzw 2500mAh. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen recht geringen Leckstrom haben, sich also nicht so schnell selber entladen, wenn sie herumliegen. "Eneloop" ist eine Marke. Diese Akkus gibt es auch unter anderem Namen. Oft steht so etwas wie "ready to use" auf der Verpackung. Ich komme damit auf 12-15h bei realer Benutzung.

    Das 64er unterstützt nicht mehr das olle proprietäre Garmin USB Protokoll. Hänge das Gerät doch einfach im Massenspeichermodus als Laufwerk in deinen PC ein und greife direkt auf die GPX Dateien zu.


    Und wenn Du es ein wenig komfortabler (so plug-n-play mäßig) haben willst, nimmst Du QMapShack.