Beiträge von kiozen

    Das ist aktuelle wohl die neutralste Zusammenfassung der Vor- und Nachteile:


    http://www.navigation-professionell.de/garmin-monterra-test/


    Ich würde auch nicht zuviel Hoffnung in Garmins Updatepolitik setzen. Neben dem im Artikel genannten Colorado hat Garmin auch schon das Nüvifon an die Wand gesetzt, weil sich damit nicht genug Profit machen ließ. Letztlich steckt man nur Entwicklung in Geräte die auch gekauft werden.


    Beim Monterra schreckt alleine schon der Preis. Würde man dafür ein exzellent funktionierendes Gerät bekommen, könnte man diesen rechtfertigen. Dem ist aber nicht so und deswegen bleibt das Gerät wohl eher ein Ladenhüter, was wiederum seitens Garmin wenig Motivation zum Nachbessern erzeugen dürfte.


    Hier gibt es auch noch ein Interview mit Garmin


    http://www.motorradreisefuehre…rview-produktmanager.html


    Besonders die Aussage zu Android lässt aus meiner Sicht wenig Hoffnung aufkommen, dass Garmin in Zukunft verstärkt auf Android setzen wird. Die haben ihr eigenes Betriebssystem und kommen damit bezüglich Stabilität und Energieverbrauch sehr gut zurecht. Warum also auf ein "running target" setzen, bei dem laufend Arbeit in die Anpassung fliest?


    Verfolgt man die aktuelle Entwicklung der normalen Geräte und Garmins Engagement in Richtung Sport und Fitness, dann merkt man wo der Rubel bei Garmin rollt: Im Sport und Fitnessbereich. Kleine, robuste und ausdauernde Helfer, die Daten sammeln und bei Bedarf an ein Smartphone übertragen. Edge, Vivofit, Fenix, Virb und die neuen Geräte der Oregon und GPMap Serie mit Smartphoneanbindung. Dafür kann sich Garmin erwärmen und dafür wird auch wie verrückt Werbung gemacht. Für das Monterra ist dort kein Platz.

    Du solltest mit:


    Kartenprojektion: +init=epsg:27700
    Referenzpunktprojektion: +init=epsg:27700


    und den Referenzpunktkoordinaten in OSGB Stil eigentlich gut hinkommen.


    Wenn die Karten ein Gitter haben würde ich das Gitterwerkzeug empfehlen. Das setzt an den Gitterpunkten Referenzmarken, die noch ein wenig korrigiert werden müssen.


    Bei gescannten Karten hast Du immer eine Drehung und Skalierung. Da ist es eigentlich schon egal. Aber sicherlich ist die original Projektion immer angenehmer. Allerdings erwarten z.B. die Garmins die Karte immer in einer Merkator-ähnlichen Projektion.


    Unten rechts in der Statuszeile kannst Du dein Gitter einstellen. Dann werden die Koordinaten alternative in einer anderen Projektion angezeigt.

    Nene, deswegen wird keiner verbannt. Aber du musst auch die eingefleischten Geocacher verstehen. So 1000+ Caches bei Jochen Schweizer gehen ins Geld. Mal abgesehen davon, dass einem so ein Menü auf Dauer doch über wird.

    Sagen wir es mal so ORS und MapQuest sind einfach 2 Dienste deren API halbwegs ordentlich definiert ist und die eine mehr oder weniger anonyme Anfrage zulassen. Und das reicht für mich soweit. Sicherlich gibt es mehr solcher Dienste, aber da müsste jeder einzeln mit dem entsprechenden Aufwand eingepflegt werden. Und dazu fehlt irgendwo die Motivation.


    Ich würde es viel lieber sehen wenn sich mal jemand dem Thema Routing mit Garminkarten annimmt. Das scheint aber auch niemanden so richtig zu interessieren, so dass Code entsteht.


    Bei den Höhendaten von Geonames ist mir immer nur aufgefallen, dass diese Treppenstufen bilden weil zwischen den einzelnen Werten nicht interpoliert wird. Aber wie gesagt ich kenne nur die vom Demo Konto. Der Dienst selber mag bei einem gültigen Login bessere Daten liefern.


    Zum Thema lokale SRTM Daten gibt es einen Artikel im Wiki:


    http://sourceforge.net/apps/me…Elevation_Model_%28DEM%29

    Der ORS Server der Uni Heidelberg ist in der Tat recht anfällig. Da kann man nichts machen. Wenn er mal wieder bockt, musst Du halt Mapquest benutzen.


    Und auch Geonames hat seine Grenzen. Für das Demo Konto, das auch von QLandkarte benutzt wird, gibt es eine feste Anzahl an erlaubten Anfragen pro Tag. Wird die überschritten kommt nur noch Müll. Wobei ich jetzt nicht sagen könnte ob der Müll von Geonames kommt oder in QLandkarte produziert wird.


    Ich persönlich finde die Daten von Geonames so schlecht, dass ich jedem lokale Höhendaten empfehle. Ob die Datenqualität für registrierte Benutzer besser ist entzieht sich meiner Kenntnis.

    Das Thema ist schon oft und umfangreich platt getreten worden. Kurz: da das Active 10 keinen barometrischen Sensor besitzt und deshalb den Höhenanstieg aus der GPS Höhe, die eine wesentlich höhere Varianz besitzt, berechnen muss ,wirkt sich der Fehler durch Schwankungen stärker aus und macht die Messung beim Active10 quasi unbrauchbar.


    Einfach mal GPS Höhe, barometrische Hohe und Hohenmeter suchen. Da finden sich epische Diskussionen :)

    Die Karten sollten alle unten in der Mitte einen eindeutigen Hinweis auf den Urheber haben. Die jeweiligen Bedingungen, unter denen eine Karte auf deiner Seite veröffentlicht werden kann, sind auf den Seiten des Urhebers zu finden.


    QLandkarte selber hat damit nichts zu tun. QLGT stellt einfach nur öffentlich zugängliches Material dar. Ähnlich wie ein Webbrowser.

    Da die Lernkurve bei dem Thema am Anfang sehr steil ist und sich der Aufwand bei einer Karte kaum lohnt, würde ich in diesem Fall professionelle Hilfe suchen. Ich selber lasse hier meine Karten scannen:


    http://www.merkartor.de/


    Das Referenzieren übernehme ich selber. Kann man aber auch dort machen lassen. Zum Teil kann der Herr Merk die Karte sogar schon in das richtige Format umwandeln lassen. Kommt auf dein Gerät an. Zum Scannen ist auch der lokale Copyshop eine mögliche Adresse. Ob die Karte mit der nötigen Geduld geglättet und durch den Scanner gezogen wird hängt vom Personal ab.


    Wer die Herausforderung nicht scheut, sollte sich zu mindestens einen DIN A3 Flachbettscanner anlachen. Beim Scannen ist zu beachten, dass an den Rändern Verzerrungen entstehen. Mann muss folglich einen DIN A3 Scann nochmal beschneiden, um gute Ergebnisse zu bekommen. Bei DIN A4 bleibt wenig übrig und eine normale Papierkarte wird zur Sisyphosarbeit.


    Ich würde immer auf die maximal mögliche Auflösung gehen. Das kann aber schnell zu sehr großen resourcenhungrigen Dateien führen. Eine Auflösung von 300 bis 600dpi ist üblicherweise ausreichend.


    Die einzelnen Scanns lässt man am besten gleich von einer entsprechenden Software zusammensetzen. z.B. mit dem kostenlosen Hugin. Reicht die Rechenpower und der Speicher nicht, kann man die Teile auch einzeln referenzieren und nachher zusammensetzten. Rasterkartenformate sind in der Regel intelligenter aufgebaut und verbrauchen deswegen nicht so viele Resourcen.

    Referenzieren kann man die Karte z.B. mit dem kostenlosen QGis oder QLandkarte GT. Wer meint was nichts kostet taugt nichts, kann auch gerne den Global Mapper benutzen. Karten mit einem aufgedruckten, bekannten Gitter lassen sich sehr gut anhand der Gitterpunkte referenzieren. Bei Karten ohne Gitter muss man mindestens 3 bekannte Punkte finden. Oft sind Straßenkreuzungen mit Schienen in anderen Karten sehr genau vermessen. Diese Punkte kann man übertragen.


    Bis man alles richtig gemacht hat und die Begriffe "Projektion" und "Kartendatum" verstanden hat, braucht es einige Fehlversuche und Zeit. Interessant ist das Thema und man lernt eine Menge dabei. Wer schnell mal nur eine Karte auf dem Gerät haben will, wendet sich an jemanden der das kann.

    Sagen wir es so: Garmin ist nicht umsonst Platzhirsch. Mit den Geräten lässt sich relativ einfach am Anfang ein Erfolg punkto "ich will von A->B" erreichen. Hierzu sind noch nicht mal kommerzielle Karten nötig. Es gibt für die Geräte genügend freie Karten basierend auf dem OSM Projekt. Mit den kommerziellen Karten wird dann auch das ActiveRouting richtig unterstützt, das leichte, sportliche und was weis ich für Routen kennt.


    Wenn man irgendwann etwas in die Tiefe geht und auf bestimmt Dinge mehr wert legt, dann mag es bessere Geräte geben. Gleich vorne weg: Irgendeine Macke haben all. Das sind alles Geräte die eine technisch eierlegende Wollmilchsau sein wollen. Dabei gelingen die ganzen Features den Herstellern unterschiedlich gut und es hängt vom eigenen Nutzungsprofil ab, ob man damit glücklich wird oder nicht.


    Ich habe die Geräte noch nie in den Händen gehabt, aber die Firma Falk scheint gerne von Menschen gekauft zu werden, die mit Garmins Routenfunktion nicht glücklich geworden sind. Vor allem das kurzzeitige Verlassen und wieder Einsteigen in die Route scheint besser gelöst zu sein. Falk bietet aber nur sehr begrenzt auf Deutschland Karten an. Vielleicht auch Österreich. Musst Du mal selber nachsehen.


    Wer, wie ich, gerne in den Alpen, abseits der frequentierten Wege unterwegs ist, kommt mit einer Routenführung nicht weit. Oft sind die Wege nicht in den Vektorkarten eingezeichnet, oder haben sich verschoben. Hier legt man mehr Wert auf topographische Karten, wie man sie von Papierkarten her kennt. Idealerweise hat man die gleiche Karte im Gerät wie auf dem Papier. Wenn man sich hier führen lassen will nimmt man die Tracknavigation. Die Firma CompeGPS hat dafür interessante Produkte, die aber leider für den Anfänger etwas sperrig zu handhaben sind. Dafür bietet die Software eine Tracknavigation und einen Tripcomputer von dem man bei Garmin nur träumen kann. Zudem gibt es ein sehr großes Angebot an fertigen Rasterkarten. z.B. die des Kompass Verlages. Ich selber habe z.B. das Sportiva. Bis auf den etwas schwachen Empfang ein brauchbares Gerät.


    Aber wahrscheinlich ist am Anfang wirklich ein Garmin am besten. Die erste Entscheidung wäre hier Tasten oder Touchscreen. Mit Tasten gibt es das GPSMap 62s. Das habe ich selber und bin im Winter froh drum. Der Empfang ist auch sehr gut. Der Rest wie bei allen anderen Garmins.


    Beim Touchscreen kannst Du zwischen den alten Oregons (z.B. Oregon 400/450) und den neuen (Oregon 600/650) wählen. Die alten sind zu einem recht guten Preis zu bekommen und technisch soweit ausgereift. Wer immer vorne dabei sein will nimmt lieber eines der neuen. Die haben zwar noch so einige Macken, aber es besteht Hoffnung, dass diese im Laufe der Zeit per Firmware Update behoben werden. Leider hat die Qualität der Softwareentwicklung bei Garmin in den letzten Jahren gravierend abgenommen. Ich würde mich deswegen bei den neuen Geräten noch für 1-2 Jahre auf Ärger einstellen.


    Auf den Garminseiten kann man die Features von einzelnen Geräten gegenüberstellen. Da kann man sich, mit Blick auf den Geldbeutel, überlegen was man braucht. Ich würde immer einen Kompass und einen barometrischen Sensor empfehlen. Den Kompass brauch man im Stand, um die richtige Richtung angezeigt zu bekommen. Wenn man halbwegs brauchbare Höhenmeter haben will, benötigt man den barometrischen Sensor. Die GPS Höhe ist nicht besonders genau und schwankt stark. In den Bergen ist das interessant. In der Ebene weniger.


    Ich hoffe das war jetzt eher erhellend als verwirrend. :)

    Satmap hat sich mit seinen Preisen und seiner Kartenpolitik selber ins Bein geschossen. Dass sie sich nur auf Rasterkarten spezialisiert haben, finde ich gar nicht mal so schlimm. Den fehlenden barometrischen Sensor schon.


    zu Franzens Wunsch: Wenn man ein GPS nicht nur zur Orientierung nehmen möchte, sondern sich von dem Gerät führen lassen will hat man 2 Möglichkeiten: Routennavigation und Tracknavigation.


    Die Routennavigation ist das was man vom Auto kennt. Die Strecke wird von A->B automatisch berechnet und es gibt Hinweise zur Streckenführung. Das lässt sich nur mit einer Vektorkarte (Straßen und Kreuzungen werden als Linienpunkte abgespeichert) realisieren. Wo beim Auto Klarheit über die Präferenzen herrscht (kürzeste oder schnellste Route), scheiden sich die Geister beim Wandern und Radfahren. Was ist eine hübsche, aufregende, einfache, fordernde und interessante Route? Hierauf kann ein Automatismus nur bedingt eine Antwort finden. Eine berechnete Route ist auch immer Hersteller/Geräte spezifisch.


    Die Tracknavigation folgt einer vorherigen echten oder künstlich erstellten Aufzeichnung (Track). Es gibt solche Tracks von Touren auf diversen Portalen. Dabei gibt es keine Abbiege Hinweise, sondern bestenfalls einen Piepton, wenn man sich zuweit vom Track entfernt. Das ist komplett unabhängig von der Karte. Raster, Vektor oder keine Karte egal. Und zudem zunächst komplett unabhängig vom Gerät. Wobei einige Geräte einfach nur den Track anzeigen, ohne Piep.


    Hersteller die gut mit einer Routennavigation umgehen können sind Garmin und Falk. CompeGPS ist auf dem Gebiet der Tracknavigation sehr stark.


    Neben der Naviagation ist auch das Kartenmaterial wichtig. Für den Laien sind eigentlich nur fertige Karten, die man auf das Gerät spielt, handhabbar. Deswegen lohnt sich ein Blick in den Kartenkatalog des Herstellers. Freie Karten für lau gibt es nur begrenzt. Hauptsächlich aus den Daten des Open Street Map (OSM) Projektes. Das sollte man mit seinem Nutzungs und Reiseverhalten abstimmen.

    Ich benutze die eTrex Halterung, die eine längere Sicherheitsleine hat. Allerdings reffe ich die Leine stark, weil sie sich sonst im praktischen Gebrauch beim Absteigen in den Griffen der Stöcke verheddert. Kurz ist deshalb gar nicht so schlecht. Und zur Not kann man ja selber eine längere Leine befestigen.

    Zitat von "sangi02"


    wie sieht es mit dem oregon 650 aus ? kann mir jemand dazu etwas sagen ?


    Die neuen Oregons sind noch nicht ausgereift. Die Genauigkeit bleibt auch nach dem letzten Firmware Update (3.30) noch immer unter dem, was man von den älteren Modellen gewöhnt ist. In Garmins deutschem Werksforum werden diese Probleme ausführlich diskutiert.


    Wer heute ein Garmin haben will, das außer den hinlänglich bekannten Bugs, die von Garmin ignoriert werden, funktioniert, der greift zu den Geräten der letzten Generation. Also eTrex 20/30, GPSMap 62s/78s und den Oregons < 600.


    Wobei das eTrex selten die Erwartungen der Benutzer erfüllt. Der Prozessor ist schwach und das 30er hat bezüglich des Kompasses bleibende Probleme.


    Wer die neuen Geräte von Garmin kauft muss akzeptieren, dass er grüne Bananen kauft, die in den nächsten 2 Jahren noch reifen. Wie viele braune Flecken dabei entstehen, kann niemand vorher sagen.


    Zum Trost: Bei den anderen Hersteller ist es genauso.

    Wer sicher gehen will macht es sich zur Angewohnheit am Anfang vom Tag und nach jedem Akkuwechsel die Uhrzeit vom GPS zu photographieren. Dann kann einem die Zeiteinstellung in der Kamera egal sein, da sie sich nachträglich auf die Sekunde korrigieren lässt. Geht alles. Man muss nur daran denken und daran scheitert es in der Praxis.

    Ich sehe da ein paar praktische Probleme. Zum Beispiel immer ausreichend Empfang zu haben. Gar nicht so einfach in Flugzeugen, Schiffen, Bussen und Bahn.


    Und der zweite Teufel steckt in der Zeit. Wehe die Kamera hat mal einen falschen Zeitstempel. Am besten immer die Zeit auf Greenwich stellen. So wird sie auch vom GPS abgespeichert.


    Da ist dann eine Kamera mit GPS eine wirkliche Wohltat. Wobei auch das nur funktioniert, wenn der Empfänger was empfängt. Am ausfallsichersten ist wohl eine GPS Maus, die ihre Position auf die Kamera überträgt. Die GPS Maus lässt sich recht leicht auf der Schulter oder am Arm befestigen und hat somit meistens durch ein Fenster Empfang. Der Akku von so einer Maus hält auch deutlich länger durch, als der vom Oregon, oder der Kamera.


    Mit der nötigen Obsession ist die Sache aber auch mit dem Oregon möglich. Mann muss halt konsequent an alles denken. Ob es den Stress wert ist, muss jeder selber mit sich ausmachen.


    Meine eigenen Erfahrungen mit georeferenzierten Bildern sind eher ernüchternd. Die Position ist selten wirklich wichtig. Eher der Zeitstempel. Bei einer Kamera mit GPS ist der natürlich immer automatisch richtig gesetzt.


    Wo ich es wirklich manchmal brauche sind Berge am Horizont. Wie heißt der nochmal? Ein Foto mit Position und Kompass, kann hier nachträglich Klarheit verschaffen. Setzt aber ein internes GPS mit Kompass voraus.


    Wobei man zugeben muss, dass die internen GPS Empfänger lausig empfangen und deswegen die Position oft irgendwo liegt. Und damit ist man dann wieder beim Track von einem guten Outdoorgerät :) Alles nicht so einfach das und nur mit viel Gefummel gut hinzubekommen. Deswegen konzentriere ich mich inzwischen lieber wieder auf das Erlebnis und das Motiv als solches.

    Zitat


    Oregon 450 (gleich nach der Tour): 1254 Anstieg
    Basecamp: 1285 Anstieg


    Das finde ich jetzt eine tolerierbare Abweichung. Bitte immer beachten, dass es hier um Messwerte mit einem Fehler geht und unterschiedliche Algorithmen auf unterschiedliche Ergebnisse kommen. Der Tripcomputer der Garmins nimmt seine Informationen aus den Daten des GPS Empfängers, nicht aus dem, was im Track abgespeichert wird. Deswegen wird es immer zu einem Unterschied kommen.


    Je nach Gerät und Firmwarestand ist der Algorithmus auf den Geräten fehlerhaft. D.h. es kommen deutlich zu wenige Höhenmeter raus (deutlich = 30-50% weniger). 50m sind bei 1200 Hm ganz normal. Gehe die Tour mit 3 verschiedenen Geräten und du kommst auf ähnliche Werte die in dem Bereich variieren.

    Die Erfahrung zeigt, dass Basecamp recht nahe dran liegt.


    Dein Trackmanger addiert einfach nur die Deltas zwischen den einzelnen Trackpunkten auf. Bei der Entfernung geht das noch so halbwegs. Bei den Höhenmetern wird aber auch das Rauschen aufsummiert, welches zu der Märchenhöhe führt.


    Basecamp hingegen benützt einen vergleichsweise intelligenten Algorithmus um die Höhenmeter zu berechnen und liegt damit im Rahmen dessen, was zu erwarten ist. Bei der Distanz sollte eigentlich das gleiche herauskommen.


    Was GE macht weiß ich nicht genau. Ich vermute GE ersetzt die Höheninformation im Track durch sein eigenes Höhenmodell, das natürlich auch verrauscht ist und deswegen immer etwas über den zu erwartenden Höhenmetern liegt. Es ist auch gut möglich, dass GE die Höhendifferenz mit bei der Streckenlänge in betracht zieht. Aber nix gewiss woas ma ned.

    Meines Wissens ist an der GPS Firmware schon lange nichts mehr gemacht worden. Und alle Aussetzter in den letzten 2 Jahren konnte ich gut mit der Topographie des Geländes erklären. Da ich immer mindestens 2 Geräte dabei habe, kann ich ich gerätespezifische Probleme ausschließen. Tatsächlich schlägt sich das 62er immer noch am Besten in solchen Situationen.


    In der Hütte abschalten ist immer eine gute Idee, alleine schon wegen der Höhenaufzeichnung. Ohne GPS und bei starken Temperaturunterschieden vertrimmt sich der barometrische Sensor gewaltig.