Beiträge von herbie550

    Hallo Botanica564,


    ich vermute mal Du meinst die rote Stecknadel. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Wegpunkt.
    Wenn Du beim Verschieben der Karte etwas weniger Druck auf das Display ausübst, dann kannst Du dies umgehen.
    Ausschalten lässt sich das leider nicht.


    Gruß
    herbie550

    Welche Karte kann denn nun nicht freigeschaltet werden? CH oder D? Ein Freischaltcode ist in Kombination mit der Karte und Deinem Gerät somit nicht richtig. Sind denn in MapSource bzw. Base Camp beide Karten für beide Geräte freigeschaltet? Du kannst auch den Freischaltcode in eine Textdatei kopieren und die Datei als GMAPSUPP.UNL abspeichen und anschließend zur Karte (GMAPSUPP.IMG) ins Gerät kopieren. Hinweis! Karte und Unlock-Datei müssen immer die gleiche Bezeichnung haben. Beispiel: Schweiz.img + Schweiz.unl. Benütze nicht die Original Garmin microSD Karte, sondern eine andere und übertrage beide Karten nochmal.

    Sieh doch mal in der Beschreibung der Karten nach, ob sich diese überhaupt für zwei Geräte freischalten lassen. Bei der Topo Schweiz sollte es funktionieren. Üblicherweise klappt die Freischaltung der Topo D v3 nur auf einem Gerät. Die Karte kann aber zusätzlich über die mitgelieferte microSD Karte auf einem anderen Navi genützt werden.

    Um an die Höhen im Tracklog zu gelangen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Hast Du es schon mal mit MapSource, Base Camp oder alternativ mit dem DKL Track-Manager versucht? Du kannst Dir auch mit einem Editor die Höhen aus der *.gpx Datei herauskopieren und in eine Excel Tabelle einfügen. Es kann natürlich schon sein, dass es hierfür auch ein passendes Tool gibt, welches gleich die Datei ins richtige Format konvertiert. Leider fällt mir im Moment nichts passendes ein.

    Wie bereits oben genau beschrieben, bezieht sich die Einstellung feste oder variable Höhe ausschließlich auf die Höhen, die während einer Aufzeichnung Deinen Trackpunkten im Tracklog zugeordnet werden. Die Höhe, die Du in der Ansicht Höhenmesser siehst, ist immer die barometrische Höhe und niemals die GPS-Höhe. Ebenso wenig wird kein neuer Barometerdruck durch eine schwankende GPS-Höhe errechnet und wenn sich der Umgebungsdruck ändert, so ändert sich auch 100%ig der Barometerdruck, da dieser Wert immer vom Umgebungsdruck abgeleitet und auf Meeresniveau heruntergerechnet wird.

    Zitat

    Wenn "feste Höhe" wie oben beschrieben bedeutet dass die GPS- statt der barometrischen Höhe verwendet wird ist das weder aus dem Begriff, noch aus dem Benutzerhandbuch abzuleiten.


    Ist beides richtig, allerdings kann ich die Benennung, die Garmin hier vorsieht, nicht beeinflussen. Es steht Dir aber jederzeit die Möglichkeit zur Verfügung, die Übersetzungsdatei mit einem Editor nach Deinem Geschmack anzupassen oder den Kundenwunsch nach einer anderen Bezeichnung auf der Garmin-Webseite zu platzieren.

    Welches Modell? Ich nehme an mit bar. Höhenmesser.
    Sofern keine echte Luftdruckschwankung vorliegt, bewirkt der Regen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit durch verdunstendes Wasser. Da sich danach mehr Wasserteilchen in der Luft befinden, steigt auch somit der Luftdruck. Ich würde aber mal behaupten, dass innerhalb der 15 Min. kaum eine Änderung stattfand. Du kannst nachträglich aber den Druckverlauf im Höhenmesser darstellen und bewerten.

    Danke für die Info. Das klingt sehr interessant. Ich habe selbst schon mal Kataster- und topograf. Karten vom LVA bezogen. In der Regel sind diese aber veraltet oder aufgrund baulicher Maßnahmen nicht mehr aktuell.
    Das Höhenschichtdiagramm bzw. die Höhenlinien dürften auch für Deinen Zweck zu ungenau sein, aber einen Versuch ist es dennoch wert.
    Ich befürchte aber, dass bislang niemand solch genaue Werte gesammelt hat die für Dich tatsächlich nützlich sind.


    Nachtrag: Die Genauigkeit des bar. Höhenmessers im Vergleich zur tatsächlichen geografischen Höhe, liegt bei einer max. Abweichung von 3 Metern nach korrekter Kalibrierung.
    In der Praxis liegt der Wert sogar darunter (teilweise nur 1-2m). Die Auflösung beträgt 0,3 m.

    Viel Erfolg!


    Gruß
    herbie550

    Bei der Aufzeichnung wird über einen Algorithmus geglättet. Geringe Schwankungen sind durchaus möglich, fließen aber nicht zwingend in den Tracklog und auch nicht in den Gesamtanstieg.
    Entscheidend ist nur der Umgebungsdruck. Der Barometerdruck ist nur ein abgeleiteter Wert bezogen auf Meeresniveau.


    Zitat

    , das Gerät zeigt immer eine um etliche Meter schwankende Höhe an und benutzt diese Höhen auch noch um aus dem Umgebungsdruck den Barometerdruck zu berechnenso daß ich fehlerhafte Werte für den Barometerdruck bekomme. Ich könnte dann meinen es kommt Sturm auf nur weil die GPS Höhe gerade auf -20 Meter gerutscht ist.


    Wenn sich ein höherer oder geringerer Druck manifestiert oder weiter fällt/steigt, kann das durchaus der Fall sein, aber solange der Wert nur schwankt, zeichnet sich auch kein Wetterumschwung ab.
    Wie willst Du denn aufgrund einer fallenden GPS-Höhe auf einen bevorstehenden Sturm schließen?


    Zitat

    Klar wenn ich auf die Wetterentwicklung schauen will muss ich eben den Umgebungsdruck nehmen, trotzdem finde ich es störend wenn ich auf dem Wasser Höhenschwankungen im Track habe, die weit über irgendwelchen Tidenschwankungen liegen.


    Hast Du denn schon einmal eine Aufzeichnung gemacht, wo dieses Verhalten aufgetreten ist? Ist die Höhe bezogen auf ellipsoid oder geoid? Welches Gerät mit welcher FW wird überhaupt eingesetzt?
    In den Bergen gibt es z.B. Fallwinde, die den bar. Druck verändern, wodurch man u.U. glaubt Wettertendenzen zu erkennen. Vielleicht hältst Du Dich ja in Küstennähe mit Bergregionen auf?
    Da sich Deine Höhe auf Meeresniveau befindet, sind mögliche Höhenschwankungen im Track doch irrelevant, solange sich der Umgebungsdruck nicht dauerhaft ändert.

    Mit der beschriebenen Methode erreichst Du sicher recht gute Ergebnisse. Es muss weder nachkalibriert werden, noch könnten bei der kurzen Aufzeichnungsdauer Luftdruckschwankungen das Ergebnis verfälschen.
    Der elektr. Höhenmesser hat (wenn ich mich richtig erinnere) eine Genauigkeit von +/- 2 oder 3%. In dieser Preisklasse gibt es keine besseren Geräte. Die kürzesten Speicherintervalle liegen bei 10 Metern bzw. 1 Sekunde.


    Die Aufzeichnung ist das eine, die Auswertung das andere. Wofür braucht man bitte solch genaue Werte und was möchtest Du aus der Aufzeichnung auslesen?
    Vielleicht beschreibst Du mal etwas genauer was Du machen möchtest.

    Hallo,


    wenn das Höhenmodell einer topograf. Karte für dieses Vorhaben zu ungenau ist, kannst Du das auch durchaus mit einem Dakota 20 aufzeichnen und Dir ein Höhenprofil erstellen lassen.
    Aufgrund der kurzen Distanz würde ich allerdings die Trackpunktdichte erhöhen (Trackpunktvergabe strecken- oder zeitabhängig), sofern das Streckenprofil eher wellig ist.
    Die Höhen lassen sich auch aus dem Tracklog in eine Excel-Tabelle kopieren. Alternativ kannst Du Dir auch die Strecke samt Höhenprofil online erstellen z.B. unter http://bikeroutetoaster.com/Course.aspx.
    Die Höhendaten sind allerdings interpoliert auf 30x30 Bogensekunden. Vermutlich ist das für Deinen Zweck zu ungenau. Genauer ginge es mit SRTM Höhendaten (3"x3"),
    allerdings sind die Höhenangaben in dicht bebauten Gebieten in der Regel zu ungenau.


    Gruß
    herbie550

    Hallo,


    meines Wissens gibt es keine Beschränkung hinsichtlich Kartenanzahl, aber der Kartenkacheln. Die Oregon Modelle können max. etwa 4000 Kacheln verwalten.
    Falls Du ein T-Modell hast, reduziert die topograf. Europakarte die Anzahl der Kacheln, die noch hinzugefügt werden können.


    Bei der Kartenansicht werden nur die Kacheln des Kartenabschnitts geladen/benützt, den Du gerade siehst.
    Es sollte sich daher kein Geschwindigkeitsproblem ergeben, auch wenn alle Karten aktiviert sind.


    Gruß
    herbie550

    Hallo,


    wenn Du die Routen verglichen hast, wirst Du keinen Unterschied festgestellt haben.
    Bei der klassischen Route können die Routingvorgaben geändert werden, bei der gefilterten Route kannst Du Dir zusätzliche Wegpunkte erstellen lassen.


    Gruß
    herbie550

    Hallo niesel86,


    zwischen den Dakotas und den aktuellen x50 Geräten besteht displaytechnisch kein Unterschied. Beide setzen auf transreflexive Displays, die gerade bei viel Umgebungslicht (idealerweise Sonnenschein) ihre beste Ablesbarkeit bieten. Subjektiv würde ich die Displays dieser Modelle für etwa 10-15% heller bzw. besser ablesbar einschätzen, als die der älteren x00 Geräte. Es sollte allerdings nicht die Kaufentscheidung beeinflussen.


    Ich würde ebenfalls zu keinem T-Modell raten, da Du vermutlich von einer topografischen Detailkarte eher profitierst, als von der mageren EU-Karte im Maßstab 1 : 100000. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
    Abgesehen davon ist das Höhenmodell einer Topo EU nicht so genau wie beispielsweise das einer Garmin Topo Deutschland. Eine kostenlose Variante sind die OSM Karten und als Einsteigergerät wäre auch das Etrex Vista HCX zu empfehlen. (In Insiderkreisen wird gemunkelt, dass vielleicht ein neues Etrex Modell demnächst auf den Markt kommt)


    Gruß
    herbie550

    Zitat

    Mich wundert es aber schon etwas, dass Garmin z.B. beim Oregon 550 ein weniger genaues Höhenmodell mitliefert, als in einem älteren Oregon 300


    Hallo Tom,


    ob nun eine Basiskarte routingfähig ist, oder ein Höhenmodell enthält, spielt in meinen Augen fast keine Rolle, da es weder hinsichtlich Funktionalität noch Genauigkeit etwas bringt.
    Der einzige für mich erkennbare Vorteil liegt darin, dass die Basiskarte bei großen Maßstäben anstatt einer vielleicht vorhandenen topograf. Detailkarte zur Kartenansicht geladen wird.
    Das bringt etwas Geschwindigkeit beim Bildaufbau.


    Gruß
    herbie550

    Hallo,


    die microSD Karten sind in der Regel alle vorformatiert. Dennoch würde ich mich nochmal vergewissern, dass die Karte tatsächlich das Dateiformat FAT32 hat.
    Ich habe schon einige Karten gesehen, die im Auslieferungszustand nur mit FAT16 formattiert wurden.
    Könnte vielleicht eine Fehlerquelle sein.


    Gruß
    herbie550

    Hallo Bernie,


    Zitat

    Nach welcher Methode soll ich die Kalibrierung manuell durchführen?

    Entweder kennst Du die geografische Höhe am Ausgangspunkt oder Du nimmst die Höhe aus den DEM Daten der Karte. Dazu einfach auf die Karte (Deine aktuelle Position) gehen - eine rote Stecknadel erscheint.
    Jetzt oben auf den Button klicken und Du siehst die Höhe an diesem Punkt.


    zu a: ist nicht interessant.


    zu b: Wenn zu Deinen Trackpunkten brauchbare Höhen gespeichert werden sollen und Du keine Lust auf eine nachträgliche Bearbeitung hast, dann musst Du eine Ausgangshöhe angeben. Du kannst natürlich auch die GPS Höhe verwenden, wenn sich das Gerät nach einigen Minuten auf einen brauchbaren Wert einstellt. Ich verwende meist zum Kalibrieren die topografischen Höhen aus der Karte. Die sind relativ genau, aber natürlich auch nicht 100%ig. Die Frage ist: Wo beginnt bei Dir "fehlerhaft"? Letztlich hat die Ausgangshöhe auch keinen Einfluss auf die Gesamthöhenmeter, deshalb ist es wohl nicht ganz so entscheidend, ob es tatsächlich exakt ist.


    zu c: In einem Track können sich entweder bar. Höhen oder GPS-Höhen befinden. Die Einstellung "Gleichbleibende Höhe" übernimmt die GPS Höhen im Tracklog, "Variable Höhe" wiederum die bar. Höhen. Bei Verwendung der "var. Höhe", kannst Du zusätzlich einen Abgleich mit der GPS Höhe vornehmen lassen. Somit werden Luftdruckschwankungen ausgeglichen. Der Abgleich läuft sehr träge ab, damit die bar. Höhen nicht durch die GPS-Höhen verfälscht werden. Bei stabiler Wetterlage brauchst Du den Abgleich im Prinzip nicht, aber wenn sich größere Luftdruckschwankungen ergeben, z.B. bei längeren Aufzeichnungen oder bei einem Wetterumschwung, kann es ein sinnvolles Hilfsmittel sein, um qualitativ gute Höhenprofile zu erhalten.


    Gruß
    herbie550