Testbericht / Test - Garmin Oregon 200 - 300 - 400t

  • Testbericht / Test - Garmin Oregon 200 - 300 - 400t

    Der Testbericht bezieht sich auf ein Garmin Oregon 300


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    Lierferumfang und Auspacken:


    Die Verpackung ist wie erwartet Hochwertig und bestens zum Transport des Garmin Oregon geeignet. Dann kommt das gewohnte Bild


      1.Karabinerclip
      2.USB-Kabel
      3. Benutzerhandbuch auf CD-ROM
      4. Schnellstartanleitung


    und ganz unten kommt das Garmin Oregon zum Vorschein.


    Verarbeiung, Anschlüsse und Einrichtung:


    Das Garmin Oregon liegt gut in der Hand und die gute Griffigkeit der Hülle lässt das Gerät nicht aus der Hand rutschen. Auch das Gewicht ist angenehm, nicht zu schwer und nicht zu leicht. Vom Gefühl, denkt man, das Garmin Oregon ist deutlich kleiner wie das Garmin Colorado, doch wenn man beide Geräte nebeneinander legt, ist der Unterschied doch geringer wie man Anfangs meinte.


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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Die Akkus kommen wie immer auf der Rückseite unter eine Abdeckung in das Gerät. Die Abdeckung auf der Rückseite macht einen stabilen Eindruck und der Clip zum öffnen der Abdeckung funktioniert genau wie beim Garmin Colorado. Ebenfalls ist das Garmin Oregon wie seine Geschwister Wasserdicht und die Gummiabdichtung im Inneren scheint dieser Bezeichnung gerecht zu werden.


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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Leider kann man nicht mehr wie beim Garmin Colorado 300 eine normale Secure Digital Card ( SD ) verwenden, sondern muss zu einer MicroSD Speicherkarte greifen, die aber glücklicherweise in einem Adapter zu einer normalen SD Speicherkarte wird. Die Speicherkarte im Oregon hat nun wieder Ihren Platz unter den Batterien gefunden, wie es schon beim Garmin GPSMap der fall war und nicht wie beim Garmin Colorado auf der Gehäuse Unterseite eingesteckt wurde. Die Akkus ( 2x Mignon AA ) haben ihren Platz über der Speichkarte und passen wie immer perfekt ins Gehäuse. Eine weitere Veränderung ist, dass der USB Port jetzt nicht mehr an der Gehäuse Rückseite oder Oberseite ist, sondern seinen Platz unten am Gerät gefunden hat. Deshalb passt auch nicht mehr rechtwinklige USB Stecker, der beim Garmin Colorado zur Verwendung kam.


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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Inbetriebnahme und Display:


    Angeschaltet wird das Gerät mit dem einzigstens Knopf am ganzen Garmin Oregon, dieser befindet sich auf der Rechten Seite des Gerätes.


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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Der Touchscreen ist die wesentliche Neuerung und Verbesserung am Garmin Oregon, denn es ist das erste Outdoor Gerät von Garmin, was komplett ohne Tasten, nur über den Touchsreen bedient wird. Das Touchscreen lässt sich sehr gut mit den Händen bedienen und sogar mit Flieshandschuhen kommt man noch gut zurecht, nur dicker sollten die Handschuhe keinesfalls sein, denn sonst kann man das Garmin Oregon nicht mehr bedienen. Der Nachteil des Touchscreen ist aber, das man leider jeden Fingerabdruck auf dem Display sieht und man deshalb immer ein Brillenputztuch dabei haben sollte. Zu dem Display sollte man ja meinen, Garmin hätte die schlechte Ablesbarkeit bei Sonnenlicht im Freien verbessert, doch dem ist leider leider nicht so. Das Matte Display ist in dunklen Räumen bei voller Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung etwas heller wie das Garmin Colorado und lässt sich gut ablesen.


    In einem Raum mit maximaler Hintergrundbeleuchtung:
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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Doch im Freien gehen die Probleme los. Man kann ohne Hintergrundbeleuchtung im Freien sogar weniger erkennen als bei dem Garmin Colorado. Mit Hintergrundbeleuchtung wird es ein wenig besser, aber wirklich Überzeugend ist leider etwas anderes. Das Garmin GPSMap ist da noch immer Referenzklasse.


    Direkte Sonne ohne Hintergrundbeleuchtung:
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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Indirekte Sonne ohne Hintergrundbeleuchtung:
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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Indirekte Sonne mit maximaler Hintergrundbeleuchtung:
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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions


    Wie auch beim Garmin Colorado hat das Garmin Oregon verschiedene Profile (Automotive, Geocache, Routing usw...) die Aktiviert werden können, das erleichtert das schnelle Umschalten und man muss nicht immer alles neu einstellen wenn man vom Wandern kommt und dannach das Garmin Oregon 300 als Auto Naviagtionssystem verwenden will. Die Karten lassen sich wie immer leicht Übertragen und die Optik der Karten auf dem Oregon hat sich ebenfalls im Vergleich zum Garmin Colorado 300 nicht verändert. Desweiteren ist das Menü klar struktuiert und lässt sich einfach bedienen.

    Empfang und Genauigkeit:


    Vergleicht man den Empfang zwischen Garmin Oregon, Colorado, 60csx und Etrex Vista HCX, dann findet das Garmin Oregon am schnellsten die GPS Sattelieten und da nach kommt erst das 60csx. Auch die Empfangsleistung ist durchweg überzeugend und bricht selbst im dichten Laubwald nicht ab. Auch in geschlossen Räumen hat man Emfang, nur die Anzeige der Genauigkeit, zeigt immer einen höheren Wert an wie bei den Geräten 60csx und Vista HCX. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Empfang ein klein wenig besser ist als beim Garmin Colorado obwohl das Garmin Oregon keine ausenstehende Antenne hat. Der Empfang gleich mit dem des 60csx ist, nur das die Statteliten ein klein wenig schneller gefunden werden. Im Freien zeigt das Gerät meistens eine GPS Genauigkeit von 5 Metern an.


    Akkulaufzeit:


    Bedingungen: WAAS/EGNOS an, Töne aus, Trackaufzeichnung an und die Hintergrundbeleuchtung wurde nur ganz selten benutzt.


    Sanyo eneloop 2000mAH = ca. 14 1/2 Stunden


    Panasonic Infinium 2100mAH = ca. 15 Stunden


    Fazit:


    Hätte Garmin dem Oregon ein besser ablesbares Display im Freien verpasst, dann wäre das Oregon meiner Meinung nach noch vor dem 60csx zu platzieren. Doch für den Anspruchsvollen Wanderer führt immer noch kein Weg am 60csx vorbei, denn das schlecht Ablesbare Display und die im Vergleich kürzere Akkulaufzeit verschaffen dem 60csx einen kleinen Vorteil, auch wenn sich das Garmin Oregon toll über das neue Touchscreen bedienen lässt und das Menü deutlich klarer strukturiert wurde.


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    Quelle: http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions